daß die Körner ganz bleiben, gieße ihn dann auf einenSeiher und lasse ihn kalt werden; koche unterdessen 250GrammZucker mit einem reichlichen Glas Wasser, bis er Fädenzieht, gebe ihn, wenn er etwas erkaltet ist, unter den Reisund danach ein Glas Arrak und vermische es gut, mengezuletzt etwas zu großen Würfeln geschnittenen eingemach-ten Ingwer darunter und richte in einer Schale an. DerReis darf nicht zu steif, sondern muß mehr cremeartigsein. — Originalrezept aus Kalkutta und besondersbei Herren sehr beliebt.
Reis-Sulz: Man nehme V- Kilo vom besten Reis,wasche ihn mehrmals in kaltem und zwei- bis dreimal inkochendem Wasser und setze ihn in einer großen, weißglasierten Kasserolle mit 6'/? Flaschen Wasser auf mäßigesFeuer, sehe, sowie er ans Kochen kommt, auf die Uhr,lasse ihn genau eine Stunde kochen und gieße ihn mög-lichst rasch durch ein Haarsieb oder noch besser durch meh-rere, denn je rascher das Durchziehen geschieht, um soschöner wird die Sulz. Das Durchgegossene setze mandann so bald als möglich in derselben rein ausgespültenKasserolle wieder aufs Feuer, thue 1/2 Kilo Zucker in Stücken,auf denen das Gelbe einer Zitrone abgerieben worden, undden Saft der Zitrone durch ein Mull-Läppchen dazu, undwenn der Zucker in diesem Reisschleim aufgekocht hat, sogieße man ein großes Weinglas voll des besten weißenArraks daran und nehme es schnell vom Feuer, fülle esin eine Form, stürze eben vor dein Servieren und um-gieße es mit ein wenig Himbeersaft, welcher die Alabaster-weiße der Sulz noch hebt.