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Der Kaffee- und Theetisch : nebst Rezepten und Servierkarten
Entstehung
Seite
137
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Hobelspänr: Man nehme zwei Eier, zwei Eier schwerfein gesiebten Zucker und zwei Eier schwer Mehl, schlageEier und Zucker schaumig und dann das Mehl dazu; be-streiche ein Backblech mit ungesalzener Butter und streichevon dem Teige so dünn als möglich darüber, der ganzenLänge nach, aber nur 15 Zentimeter breit, und backe esin einem nicht sehr heißen Backofen gelb; schneide es nunder Quere nach in 3 Zentimeter breite Streifen, schiebedas Blech wieder in den Ofen und lasse die Streifen schönbraun backen, wonach man sie gleich um ein dickes Holzwindet, wie einen Hobelspan, und auch gleich wieder ab-zieht; es muß dies rasch geschehen, weil sie gleich hartwerden, und wäre dies eingetreten, ehe man sie alle wickelnkonnte, so müssen sie wieder in den Ofen gestellt und heißund dadurch wieder weich gemacht werden. Unterdessenhat man ein andres Blech überstrichen und verfährt damitebenso, und wenn das erste Blech kalt ist, so kann es auchwieder bcstrichen werden. Diese Masse gibt sehr viel aus,die Hobelspäne halten sich lange und sind als Dessert, zumThee und zu Cremes sehr beliebt.

Zltroilcil-Crrmc: Man reibe zwei Zitronen auf375 Gramm Zucker ab, schabe das Abgeriebene herunter,presse den Saft von vier Zitronen darauf und füge so vielWasser hinzu, daß es '/s Liter Flüssigkeit ist; gebe denübrigen Zucker, eine starke Messerspitze Kartoffelmehl, sechsganze Eier und zwei Eidotter hinein und verklopfe allesfünf Minuten lang, stelle die Masse nun ins Bain-Marie, wo man sie so lange klopft, bis sie heiß und dickwird und keine großen Blasen mehr wirft, dann rasch in