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Der Kaffee- und Theetisch : nebst Rezepten und Servierkarten
Entstehung
Seite
127
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für eine große oder zwei kleine Ananas Kilo Zuckermit 1 Liter Wasser, bis er Blasen wirft, gieße ihn ineine Porzellanschale und, wenn er etwas abgekühlt ist, denSaft von vier bis fünf Zitronen hinzu. Die Ananas wirdin einem Marmormörser sehr fein gestoßen, so daß sieganz aufgelöst ist, nun mit dem Zucker und Zitronensaftvermischt und auch, falls die Masse zu dick erscheinen sollte,mit etwas ungarischem Wein, und so bleibt es eine Stundestehen, wonach man es durch ein sehr feines Sieb streichtund in die Gefrierbüchse thut. Sowie es anfängt dickzu werden, so gießt man nach und nach eine halbeFlasche (drei gewöhnliche Weinglas) ungarischen Wein, ambesten Tokayer hinzu, dreht fleißig und rührt oft mitdem Spatel, weil des Weins wegen die Masse wenigerschnell friert und man deshalb den Wein auch nur nachund nach, während des Friercns, hinein geben darf. BeimServieren lasse man gefüllte Oblaten dazu reichen.

Gefüllte Oblaten: Man rühre '/r Kilo Mehl mit1 Liter Milch recht glatt, füge 125 Gramm Zucker, aufdem eine Zitrone abgerieben worden, und einen TheelöffelSalz hinzu, vermische alles wohl und backe die Oblaten,wie die auf der dritten Thee-Servierkarte, hochgelb, undsowie eine Oblate fertig ist, so wird sie unter einen,natürlich ganz geruchlosen, Holzdeckel gelegt, damit siegerade bleibe.

Zur Fülle habe man Kilo abgezogene Mandeln,im Backofen getrocknet, auf dem Reibeisen gerieben undmit 125 Gramm recht feinem Zucker vermischt. Davonstreue man nun auf eine der Oblaten, gebe eine andre