Vielfach sind bekanntlich die Beigaben zum Thee:Wohl immer kalter Rahm und Zucker, wobei ich bemerke,daß nach holländischer Weise der hellste Kandiszucker be-sonders gut zum Thee ist und dann, daß manche behaupten,man solle den Zucker in die Tasse legen, ehe man denThee hineingießt. Dann wird nach Geschmack und Landes-brauch neben dem Thee serviert: Geschlagener Nahm (ineiner Schale), Rum, Arrak, Kirschengeist, Zitrone.
Eine Mischung aus einem Glase ('/) Liter etwa) Thee,zwei Löffel Ruin oder Arrak und eine Scheibe Zitrone,nach Belieben auch Zucker, ist angenehm und belebend undZitronensaft, in Thee mit Zucker gepreßt, sehr erquickend;ebenso ein Theelöffel Rum oder dergleichen, aber stets feinsteArt mit oder ohne Rahm dabei.
Zum häuslichen Thee serviert man dann außer Butter-brot, mit oder ohne Fleisch, gern weiche Eier, Kartoffelnin der Schale mit frischer, harter Butter, Sardellenbutter,Hcringbutter, gebratene Kastanien, Buchweizen-Küchleinund dergleichen.
Gleich dem Kaffee ist auch der Thee vielfach angefeindetworden und doch ist nicht zu leugnen, daß mäßiger Genußdesselben gesund ist und die Verdauung fördert. Erbelebt, vertreibt die Mattigkeit, erleichtert die Tran-spiration und erregt sogar eine gewisse Heiterkeit, soll auchsehr heilsam in allen Fieberkrankheiten und ein guterSchutz gegen die Steinkrankheit sein. Die Chinesen, die,wie man sagt, weder Hautkrankheiten, noch Gicht und