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sein und diese große Menge Aroma war dieser einzigenTasse Kaffee entgangen und dem Kaffee selbst entzogen.
Wenn man den Kaffee nicht stark liebt, so mache manihn deswegen nicht schwach, d. h. gieße nicht gleich allesWasser hinzu, sondern bereite eine Art Extrakt, wie dieRussen bei ihrem Thee thun (s. Thee), und füge dannerst nach Belieben kochendes Wasser hinzu und man wirdeinen großen Unterschied finden.
Man kann Kasseeextrakt auch käuflich in Flaschenhaben, der sehr gut und sehr bequem ist, um schnell Kaffeezu machen, da man ihn nur mit kochendem Wasser zuvermischen braucht.
Vielleicht interessiert es meine Leserinnen, noch zu ver-nehmen, wie viele Arten, den Kaffee zu servieren, ein WienerKaffeehaus bietej,: Da ist der „Piccolo" oder der „KleineSchwarze", dann die „Schale braun", mit ein klein wenigRahm, der „Kapuziner", mit etwas mehr Rahm, die„Schale Melange", halb Kaffee halb Nahm und das „MehrWeiß", vorwiegend Rahm. Wer nur sehr wenig trinkenwill, fordert „Nuß^Hale schwarz" und erhält ein Miniatur-täßchen, mit stärkerem Kaffee. Für die Anhänger der altenSitte haben die Wiener Cafvs den „Berliner" erfunden;wer ihn bestellt, bekommt sein Getränk nicht gemischt, sondernKaffee und Milch besonders.'
In Frankreich, wo man der Jugend und namentlichder weiblichen Jugend, weil Kaffee den Teint verderbensoll, denselben nicht gern erlaubt, erbitten sich die jungen