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Der Kaffee- und Theetisch : nebst Rezepten und Servierkarten
Entstehung
Seite
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Wiener Königskaffee oder Gloria: Man nehmeauf die Tasse Kaffee 15 Gramm Kaffee, halb Mokka, halbbraunen Java, jedesmal frisch gebrannt und sogleichgemahlen und bereitet, gieße ihn vorsichtig und langsammit kochendem Wasser an und habe besonders acht, daßdas Aroma sich nicht verflüchtige, weshalb man nicht alleinnach jedesmaligem Aufguß den Deckel der Maschine oderdes Trichters wieder aufsetzen, sondern auch den Schnabelder Kaffeekanne mit einem Papierpfropfen verstopfen muß.In eine halbe Tasse von solchem, gut gezuckertem Kaffeegießt man nun über den Rücken eines Theelöffels altenKognak und füllt damit die Tasse, aber behutsam, daß Kaffeeund Kognak sich nicht vermischen, zündet den Kognak anund wenn er ausgebrannt ist, so rührt man es untereinander.

Dies Rezept, welches ich direkt aus Wien erhielt,spricht ein großes Wort gelassen aus", dennNollau'a pas gui vout"; im Gegenteil ist echter Mokka sehrselten, aber auch jeder andere gute Kaffee kann als K ö ni g s-kaffe mit Kognak gegeben werden und ist bei den Herrennach Tisch äußerst beliebt.

Melange wird meistens in Gläsern serviert und mannimmt auf ein Glas reichlich 15 Gramm Kaffee, den man,statt mit kochendem Wasser, mit Milch angießt, und sobalddie Melange in die Gläser gegossen ist, rührt man in jedesGlas einen Löffel geschlagenen Rahm.

Oüooa, in Paris sehr beliebt, besteht aus einer

Mischung von halb Milchkaffee und halb Schokolade.

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