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Der Kaffee- und Theetisch : nebst Rezepten und Servierkarten
Entstehung
Seite
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stoßcnen Kaffee in einer Kasserolle über mäßiges Feuerund schüttele ihn jede halbe Minute um, und wenn ergehörig erwärmt ist, welches man an dem aufsteigendenRauch erkennt, so gieße man '/4 Liter kochendes Wasserdarüber, decke die Kasserolle gut zu und lasse sie fünfzehnMinuten an der Seite des Herdes stehen; füge dann'/» Liter kochende Milch hinzu, gebe den Kaffee durch einkleines feines Sieb in die Kaffeekanne, und serviere ihnmit hellstem Kandiszucker dabei. Die Bohnen dürfen nurso viel gebrannt sein, daß man sie im Mörser leicht zer-kleinern könne.

Französischer Milchkaffe: Man gieße zu demfertigen Kaffee die gleiche Menge kochende Milch und lassees zusammen aufkochen.

Norwegischer Kaffee: Man gebe in eine Tassestarken schwarzen Kaffee anstatt Zucker ein Gläschen süßenLikör.

Ungarischer Kaffee (Oat'L ä la 6Iaos): Manbereite aus 250 Gramm frisch gebrannten, sehr gutenKaffeebohnen Liter Kaffee, den man nach Geschmackversüßt und in einer Gefrierbüchsc, aber ohne sie zu drehen,recht kalt werden läßt. Dann wird ein Liter süßer Rahmmit 125 Gramm Zucker vermischt, auf Eis schaumig ge-schlagen, kurz vor dem Servieren unter den Kaffee ein-gerührt und in Gläsern serviert. Es ist, namentlich anheißen Tagen oder bei Bällen, das Erfrischendste, was mangenießen kann.