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Der Kaffee- und Theetisch : nebst Rezepten und Servierkarten
Entstehung
Seite
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Ding, die Rose" vergessen hat, den Kaffeesatz aufzukochen,ihrem Manne, der meint, sie könne das eine Mal, wo ersehr eilig ist, doch reines Wasser und etwas mehr Kaffeenehmen, ganz empört erwidern:Das ginge mir ab, nochpuren Kaffee zu kochen, warum nicht gar auch ohneZichorie!" Auch hier ist Natron sehr am Platze: Manbeziehe den dicken Satz von abgegossenem Kaffee nochmalsmit kochendem oder kaltem Wasser und nehme eine halbeTasse mehr, als man braucht; lasse dies fünf Minuten mitHinzufügung von einer starken Messerspitze doppeltkohlen-saurem Natron kochen, nehme es dann von: Feuer undgieße zum Klären eine halbe Tasse kaltes Wasser dazu,filtriere es hierauf in einen Topf, decke es zu und stellees kalt.

In Frankreich wird oder wurde sehr darauf gehalten,den Kaffee nicht zu mahlen, sondern in hölzernein Mörsermit hölzernem Stößel gröblich zu stoßen, und diese Mörsererbten in der Familie von Mutter auf Tochter, denn jelänger sie im Gebrauch waren, desto köstlicher und kost-barer wurden sie, weil das Holz, schon ganz von dem Aromades Kaffees durchdrungen und gesättigt, den Bohnen zuletztnichts mehr zu entziehen vermochte, sondern ihnen mit-teilte.

Auch der schon erwähnte Mr. Soyer gibt ein vonihm sehr empfohlenes Rezept zuweißem Kaffee",wo der Kaffee ebenfalls gestoßen werden soll: Man setze60 Gramm leicht gebrannten, im Mörser gröblich ge-