von selbst durch einen Trichter in den Aussatz und über-sprudelt den im Sieb befindlichen Kaffee; zu oberst ist nocheine Kanne für Nahm, für den Fall, daß man diesen heißzum Kaffee wünscht.
Wo nicht viel Kaffee gemacht zu werden braucht, wirdman die trichterförmigen Blechmaschinen, unten mit einerRinne für Weingeist (sogenannten Aetna) passend finden.Man übergießt den Kaffee mit kaltem Wasser, setzt denDeckel auf und zündet den Weingeist an. Im allgemeinensind zwar Maschinen von Blech, weil leicht gesundheit-schädlich, nicht zu empfehlen, aber diese einfachen, offenenMaschinchcn lassen sich so leicht rein und blank halten, daßsie wohl unverfänglich sein dürften.
Einen sehr guten Kaffee erhält man aber auch, wennman ihn kocht. Man schüttet den gemahlenen Kaffee inkochendes Wasser und läßt ihn mit diesem einigemal auf-kochen, bis er in die Höhe steigt, schreckt ihn mit etwaskaltem Wasser ab und läßt ihn, gut zugedeckt, stehen, biser sich klar abgesetzt hat und nun durchgcgossen oder ab-geseiht werden kann.
Der berühmte Londoner Koch Mr. Soyer empfiehltdie folgende Kasfeebereitung: Man thue 60 Gramm ge-mahlenen Kaffee in eine Kasserolle, setze sie auf mäßigesFeuer und rühre den Kaffee mit einem hölzernen Löffelso lange, bis er durch und durch heiß ist; gieße >/e Literkochendes Wasser darüber, decke die Kasserolle zu, stelle sieseitwärts vom Feuer und lasse den Kaffee fünf Minuten