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Der Gefäße und Maschinen zur Kasfeebereitung istbekanntlich Legion, am verbreitetsten aber mahl find dieeinfachen aus Porzellan, mit Filter und Seiher. Willman darin zwölf Tassen feinen Kaffee bereiten, so läßtman zwölf Tassen frisches Wasser kochend werden, schüttetdann 200 Gramm nicht zu sein gemahlenen Kaffee in denFilter und drückt ihn mit dem bei jeder Kaffeemaschinebefindlichen Stampfer gut nieder, bringt den Seiher anseinen Platz, nimmt den Deckel ab und hält den Fingerauf die Dillenmündung. Das gut kochende Wasser gießtman langsam, zuerst nur einige Tropfen, auf den Seiherdes Filters, hält an, bis es durchgelaufen ist, gießt so fort,bis es zu Ende und setzt den Deckel auf, bis das Wasserganz durchgelaufen ist, wonach man zwei Tassen kaltesWasser nachgießt, den Deckel wieder aufsetzt und wenn daskalte Wasser auch vollständig durchgelaufen ist, so kann derKaffee serviert werden, mit heißem oder kaltem Rahm dabei,je nach Belieben und Geschmack.
Sehr gut, bequem und hübsch, eine wahre Zierde desKaffeetisches, sind die, ich glaube in Berlin erfundenenKaffeemaschinen aus feinem Porzellan mit Weingeistlampe,bei denen man nichts zu thun hat, als den Kaffee in dasSieb des Filtrieraufsatzes zu geben, Wasser, kalt oderkochend, in den untern, mit einem Kränchen versehenenTeil der Maschine zu gießen, die Lampe anzustecken und,wenn sie ausgebrannt ist, den ganz vortrefflichen Kaffeevermittelst des Kränchens einzuschenken. Das Wasser steigt