drehe die Trommel an freier Lust, um den Dampf, derdie Bohnen noch umgibt und ihre Farbe verhüllt, auszu-lasten; sie müssen hollkastanienbraun sein, werden nunüber starkes Papier ausgeschüttet und dünn auseinander-gestrichen, damit sie schnell erkalten, worauf man sie ineine Schüssel thut und leicht schwingt, damit die feinenSchalen, die sich beim Brennen des Kaffees von den Bohnenablösen und dem Geschmack schaden, abfliegen. Nun thutman sie gleich in eine gut verschlossene Büchse, auf das;ihr Aroma sich nicht verflüchtige, denn in den wenigstenKüchen wird wohl der Kaffee jedesmal frisch gebranntwerden, obgleich der beste Kaffee nur erzielt werden kann,wenn zwischen Rösten, Mahlen der Bohnen und Aufgießennüt kochendem Wasser nur eine kurze Zeit vergangen ist.Frisch gebrannt, gemahlen und sogleich bereitetsind die ersten Bedingungen des vollkommen guten, mitvollstem Aroma und vollster Kraft bereiteten Kaffees.
Für kleine Haushaltungen sind die Kaffeebronner mitWeingeistlampe zu empfehlen; die Rolle wird bei ange-brannter Lampe fortwährend, und nachdem die Lampe ent-fernt worden, noch drei bis vier Minuten ohne Feuer ge-dreht, wodurch sich dann der Kaffee ganz vollständig schönfertig brennt. 125 Gramm Kaffee bedürfen zehn Minuten,250 Gramm zwölf Minuten, 500 Gramm vierzehn Minuten.
Sonst geschah das Brennen des Kaffees in offenerPfanne, durch Umrühren mit einem hölzernen Löffel undviele behaupten noch immer, daß dies die beste Methode sei.