Papier aus und läßt ihn an der Sonne oder an einemwarmen Orte recht trocken werden. Hat man dasWaschen einmal in seinem Beisein vornehmen lassen, sowird man sich durch den Geruch überzeugen, daß es keines-wegs überflüssig war und taucht man eine blanke Messer-klinge in das Wasser und sie läuft rötlich an, so warendie Bohnen mit Kupfer gefärbt, sagt der Chemiker.Mokka- und Domingoknffee (s. Kaffeesorten)dürfen aber weder verlesen noch gewaschen werden.
Gute Bohnen sind sehr zähe und daher schwer zubrechen, von gleicher Größe, frischer, mehr oder wenigergrünlicher Farbe und einer gewissen Schwere, so daß sie imWasser gleichmäßig untersinken, wenn man sie in solchen:auf ihre Güte prüft und eine kleine Portion davon überNacht darin stehen läßt, worauf es dann, sind die grünlichenBohnen gut, zitronengelb gefärbt sein muß; wird es grünoder braun, so haben die Bohnen Schaden gelitten. Sieheauch oben „Färben des Kaffees".
Um den Kaffee nun zu brennen (rösten), gebe manihn in die Kaffeetrommel, doch so, daß der Oberteil dersich drehenden Spindel frei bleibe und der Kaffee denCylinder nur halb fülle, setze sie auf ein gutes, gleich-mäßiges Feuer und beginne sogleich zu drehen und zwarununterbrochen, damit die im Cylinder enthaltenenBohnen fortwährend herumgeworfen werden, und immernach einer Seite hin. Wenn man denkt, daß ergenug gebrannt sei, so nehme man ihn vom Feuer und