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Der Kaffee- und Theetisch : nebst Rezepten und Servierkarten
Entstehung
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Die Kaffee-Bereitung.

Um guten Kaffee zu bereiten, müßte man natürlichvor allem gute Kaffeebohnen haben, aber damit ist es jetztleider oft sehr schlecht bestellt und der Kaffee wird nichtallein verfälscht, sondern man hat auch künstlich verfertigteKaffeebohnen, die aber glücklicherweise nur gebrannt ab-gesetzt worden können; man hütet sich also leicht vorihnen, indem man keinen gebrannten Kaffee nimmt, wasman überhaupt nie thun sollte, einesteils wegen der Ver-fälschung und andernteils, weil er fast immer zu stark ge-brannt ist, und gemahlenen Kaffee, wo der Verfälschungvollends Thor und Thür geöffnet ist, nun gar nicht.

Eine sehr gefährliche Verfälschung,purer Mord"nennt es ein Chemiker, ist die Färbung der Kaffeebohnendurch Kupfer, also durch einen wirklichen Vergiftungs-prozeß, um ihnen die grünliche Farbe des guten, echtenKaffees zu geben, und er rät dringend an, die Kaffee-bohnen vor dein Brennen erst zu waschen, welches übrigensin unserm Hause seit vielen Jahren stets geschieht, schonaus Reinlichkeitsrücksichten, wegen Unreinlichkeit der Negerbei der Bearbeitung des Kaffees. Man reibt den aufssorgfältigste verlesenen Kaffee, daß ja keine falsche Bohnedarin sei, in kaltem oder lauwarmem Wasser mit denHänden gehörig durch, schüttet ihn auf einen Seiher undgießt Wasser nach; reibt ihn dann in einem groben, sehrreinen leinenen Tuche wohl ab, breitet ihn auf starkem

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