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Bekannt ist auch, daß er eine an den Straßenecken an-geschlagene Karikatur auf ihn und das Monopol — dergroße König niar mit einer Kaffeemühle auf dem Schoßedargestellt, wie er ängstlich die hcrausgefallenen Bohnenaufsucht — tiefer zu hängen befahl, damit sie besser zusehen sei.
Einer von seinen Lieblingen, Voltaire, liebte denKaffee aber sehr und erwiderte auf den Einwurf: „Kaffeesei Gift", dann wenigstens ein langsames, da er dabeidoch schon über achtzig Jahre erreicht habe. Von ihmist auch der Ausspruch, daß der Kaffee schwarz wie derTeufel, heiß wie die Hölle und süß wie die Liebe seinmüsse.
Von Goethe ist die Bemerkung: „Die Zunge wird„gelenkiger, beredter und kühner beim Kaffee, besonders„bei gemeinsamem Genusse," und dieses weise Urteil desberühmten Dichters wird man bei jedem Kaffeekränzchenbestens bestätigt finden.
Dagegen war Elisabeth Charlotte von der Pfalz,Herzogin von Orleans, eine große Gegnerin des Kaffees,der ihr wie Nuß vorkomme und große Krank-heiten verursache: „Was ich aber wohl essen möchte,„wäre eine gute Biersupp, das kann man hier nicht„haben, denn das Bier taugt nichts hier."
In große Nöten kamen die Kasieeschwestern zur Zeitder durch Napoleon verhängten Kontinentalsperre, wo hierin Rheinland das Pfund Kaffee einen Kronenthaler, fünfte-