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halb Mark, kostete und ebensoviel der Zucker; vonletzterem nahm man denn in weniger bemittelten Familienanstatt davon in die Tasse zu legen, sür den ganzen Kaffee-schmaus nur ein Stückchen in den Mund, und als einstein terminierender Mönch reichlich Zucker in seine Tassethat, bemerkte die Hausfrau bescheidentlich: „Herr Pater,wir nehmen ein Stückchen in den Mund." — „Das warich noch vergessen," sagte auf gut rheinisch der Herr Paterund schob auch noch ein Stück ins — in den Mund.
Reizend muß der Anblick einer Kasfeeplantage zurZeit der Blüte sein, von der Frederika Bremer, inihren Briefen aus Amerika, folgende Beschreibung gibt,aus Cardinas (Cuba) 9. März 1851: Eine Kaffee-plantage in voller Blüte: „Die Kaffeepflanze blüht„auf der Plantage allmonatlich einmal, dann aber auch„an einem Tage auf der ganzen Plantage. Die Blüten,„die am Morgen voll erblüht dastehen, verwelken am Abend„wieder. Die erste Blüte findet im Monat Januar, die„letzte (im Jahre) im Monat November statt. Die Blüten,„die in dichten weißen Kränzen und Büscheln an den„Aesten sitzen, setzen kleine Fruchtknoten an, die anfangs„grün, dann rot, zuletzt dunkelbraun werden und dann„erst abgepflückt werden. Diese Kapseln enthalten die Kaffee-bohne. Die Ernte derselben dauert deshalb drei bis vier„Monate des Jahres hindurch ununterbrochen fort.
„Die Kaffeeplantage, die ich besuchte, stand eben in„der vollsten Blüte. Es sah aus wie frischgefallener Schnee