Druckschrift 
1 (1802)
Entstehung
Seite
98
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Viertes Stück.

9. Saucissen/

Man wählt dazu das beste Schweinefleischsehnt es gut aus'und hackt es ganz fein, thut et-was Salz, Pfeffer, Nelken und ein wenig ge- ?hackte Citronen - Schale dazu ; füllt dieß dann ^mit einer Spritze in kleine Hammeldärme, und ^bratet nun die Saucissen auf dcm Roste gahr.Sie gewähren um die meisten Gemüse eine gu- !te Einfassung.

10. Zungenwurst kalt zu essen.

Hierzu kocht man Zungen, den Kehlstich und ^ein Stück fette Wamme vomSchweine im Wasser, lSalz und Zwiebeln ab, doch ja nicht zu weich. >Dann zieht man es aus, schneidet das Fleischwürfelicht. Die Zungen zieht man ab undläßt sie ganz. Es wird dann alles in ein Ge-schirr gethan und darüber das ausgekochte Fettgefüllt; dann wird durchgegossenes Schweinc-blut mit Salz, Pfeffer, Gewürz, Nelkchen, Ma-joran und Thymian durch einander gemengt,in große Därme gefüllt und diese dann sachtabgekocht. Sie werden nun ausgezogen, ab- !gewaschen und ein wenig gepreßt. Blutwurstwird eben so bereitet. Will.man diese Zungen-wurst länger conserviren, so hängt man sieeinige Tage in den Rauch.