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Fleischextract.
läge geben und den Arbeiter zum Ausharren im Kampfeum das Dasein befähigen; — es wird durch den Auszugder schlafscheuchenden Mokkabohne den Gehirnen der Ge-lehrten neue Keize zuführen, erhabene Gedanken erzeugenund bisher unerhörte Probleme zur Lösung bringen, denKranken und körperlich Erschöpften ein wundersam wir-kendes Nahrungs- und Stärkungsmittel zuführen, und end-lich den Arbeitern in Stadt und Land ein verbessertesSchwarzbrot geben. Wer könnte sich rühmen, der Mensch-heit ähnliche Dienste geleistet zu haben?
C.Vogt.
1. Das Fleischextract.
Seit meinen Untersuchungen über das Fleisch im Jahre1847 habe ich mich fortwährend bemüht, in Ländern, wodas Bindfleiseh einen niedrigeren Preis hat als bei uns, dieFabrikation von Fleischextract nach der von mir beschrie-benen Methode zu veranlassen.
Seit der Einführung dieses Fleischextracts (welches nichtmit dem sogenannten Consomme oder den Bouillontafelnverwechselt werden darf) in die bayerische Pharmacopöehat sich in der That dessen grosse "Wirksamkeit in Fällenvon gestörter Ernährung und Verdauung sowie bei körper-licher Schwäche bewährt, und es genügt vielleicht, um einenBegriff von dem ausgedehnten Gebrauche des Fleischextractsals Arzneimittel zu geben, wenn ich hier anführe, dass inder Hofapotheke zu München jährlich nahe an 5000 PfundBindfleisch für diesen Zweck verwendet werden. Bemerkens-werth dürfte es sein, dass ein grosser Theil des Fleisch-extracts in den bayerischen Apotheken im Handverkauf,d. h. ohne ärztliche Vorschrift, verbraucht wird, ein unzwei-deutiges Zeichen, dass es zu einem Hausmittel geworden ist,zu welchem die Personen, welche die wohlthätigen Wirkun-gen des Fleischextracts in der Form von Arznei erfahrenhaben, bei ähnlichen Gesundheitsstörungen von selbst zurück-