, tx ...
™^- . .--..-.
Anhang.
Brillat-Savarin ist zu wiederholten Malen auf dieForderung zurückgekommen, dass Gelehrte und Chemikereich mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Küche be-schäftigen möchten. Er hat ferner darauf aufmerksam ge-macht, welche ausserordentliche staatswirthschaftliche Erfolgeerzielt werden könnten, wenn man sich ernstlich damit be-schäftigte, die Nahrungsstoffe, die auf der ganzen Erde zer-streut sind, in richtiger Weise zu verwerthen.
Ich nehme keinen Anstand, hier fünf Aufsätze Lie-big's und einen von Lehmann mitzutheilen, welche diesenForderungen in jeder Weise entsprechen. Der erste vonLiebig bezieht sich auf den Fleischsaft, der jetzt in denPampas Südamerikas fabrikmässig gewonnen wird, der an-dere auf eine künstliche Milch für Säuglinge, der dritte aufeine Suppe für Kranke, Darstellung eines kalten Fleisch-Extractes; der vierte auf verbessertes Schwarzbrot und derfünfte auf eine auf wissenschaftlicher Grundlage aufgebauteBereitungsmethode des Kaffees. Lehmann's Aufsatz hatdie Bereitung des Brotes aus ausgewachsenem Getreide zumGegenstand. Unser Buch gewinnt dadurch fünf neue Zierden:es wird den Säugling schützen gegen die Versiegung derMutterbrust und auf diese Weise seinen Einfluss äussern aufdie Vermehrung der Bevölkerung, der Arbeitskräfte — alsoWohlstand und Civilisation fördern; — es wird durch Her-anziehung der südamerikanischen Ochsen in concentrirterGestalt der Ernährung des Volkes eine rationellere Grund-