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Physiologie des Geschmacks oder Physiologische Anleitung zum Studium der Tafelgenüsse
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Akademie.

men sind, wie das zuweilen geschieht. Man kann dies auafolgender Thatsache schliessen, die mehr als fünfzehn Jahrealt ist.

Der Präsident Henrion de Pansey, dessen geistreicheLaune das Eis des Alters bricht, sagte eines Tages zudreien der bedeutendsten Gelehrten unserer Zeit (Laplace,Chaptal und Berthollet): „Ich betrachte die Entdeckungeiner neuen Schüssel, die unseren Appetit erhält und un-sere Genüsse vermehrt, für ein weit wichtigeres Ereigniss,als die Auffindung eines neuen Sternes, deren man immer-hin genug sieht." <

„Ich werde stets," fuhr diese Magistratsperson fort,„die Wissenschaften weder für hinlänglich geehrt, nochfür hinlänglich repräsentirt ansehen, ehe ich nicht einenKoch in der Akademie der Wissenschaften erblicke."

Dieser liebe Präsident dachte stets mit grosser Freudean den Gegenstand meiner Arbeit. Er wollte mir einMotto dazu liefern, und behauptete, der Geist der Gesetzehabe Herrn von Montesquieu nicht die Thore der Akademiegeöffnet. Von ihm erfuhr ich auch, dass Professor Berriat-Saint-Prix einen Roman geschrieben habe. Er hat michferner auf das Capitel aufmerksam gemacht, wo ich vondem Küchengewerbe der Emigrirten spreche, deshalb habeich ihm auch nachstehende Strophe gewidmet, die ihm Ge-rechtigkeit wiederfahren lässt, und ebensowohl seine Ge-schichte wie seine Lobrede enthält.

Vers

unter das Bildniss des Herrn Henrion de Pansey.

In seiner Arbeit Jedem ebenbürtig,Wirkt er als treuer Mann in seinem hohen Stand.In Wissenschaft und Kunst geehrt, geschätzt, bekannt,In Allem was er that, geliebt und liebenswürdig.

Der Präsident Henrion wurde im Jahre 1814 Justiz-lninister, und die Beamten dieses Ministeriums erinnern sich