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Eacan.
An Magnard.
Warum sich so viel Mühe geben?Lass trinken uns, so lang' wir leben,Den Saft von unserm Rebenschoss!Weit herrlicher als jene Labe,Die Ganymed, der Götterknabe,Unsterblichen in Becher goss!
Wie Tage rinnen unsere Jahre,Von uns'rer Wiege bis zur BahreVergnügt uns stets der Rebensaft.Selbst uns'rer Zukunft lange ScheueUnd des Vergang'nen bitt're ReueVerjaget seine Wunderkraft.
Wohl auf, mein Magnard, lass uns trinken!Das trübe Alter mag uns winken,Der Tod erst endet unser Glück!Magst Du auch weinen, beten, klagen; —Von Flüssen und vergang'nen TagenBringst niemals Du den Lauf zurück.
Der Frühling kehrt nach Winters StrengeMit seinem blumigen Gepränge,Das wilde Meer hat Ebb' und Fluth;Seitdem das Alter uns bescblichen,Bringt keine Zeit, die noch entwichen,Zurück der Jugend kecken Muth.
Die Fürsten mit gesalbten Kronen,Die Armen, die in Hütten wohnen,Beugt unter sein Gesetz der Tod.Ob sich der Graf, der Schäfer wehre,Der grausen Parzen scharfe ScheereBeendet seine Lebensnoth.