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Horaz.
Gemacht zu haben. Selbst der Vater EnuiusSprang nie, als wohlbezecht hervor, die ThatenDer Helden Roms zu singen. — „Allen NüchternenWeis' ich den Marktplatz nebst dem PutealDes Libons an, und allen Finsterlingen soll,Kraft dies, die Dichterei zur Rechten nieder-Gelegt sein I" — Seit ich dies Edict im ScherzErgehen Hess, ermangelten die HerrenVom Handwerk nicht, von früh bis in die NachtZu trinken und nach schlechtem Wein zu duften.
(Wieland.)Hätte ich die Zeit gehabt, so würde ich eine Auswahlgastronomischer Gedichte von den Griechen und Römernbis zu unseren Tagen getroffen und nach historischen Pe-rioden eingetheilt haben, um die genaue Verbindung zuzeigen, welche stets zwischen der Kunst gut zu dichten undgut zu essen bestanden hat.
Was ich nicht gethan habe*), wird ein Anderer thun; —wir werden dann sehen, wie die Tafel iminer^der Leier denTon gegeben hat, und daraus einen weitern Beweisfür den Einfluss des Körperlichen auf das Geistige ent-nehmen.
Bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts pflegen die Dichtun-gen dieser Art ganz besonders Bacchus und seine Gabenzu feiern, denn Wein und zwar sehr vielen Wein trinken,war damals der höchste Grad geschmacklichen Genusses,zu dem man sich erheben konnte. Um indess die Eintönig-keit zu unterbrechen und die Laufbahn zu vergrössern,fügte man noch die Liebe hinzu, eine Gesellschaft, bei wel-cher die Liebe wahrscheinlich nicht gut fortkömmt.
Die Entdeckung der neuen Welt und die Eroberungen,
*) Wenn ich nicht irre, so ist dies das dritte Werk, das ichmeinen Nachfolgern überlasse: 1. Monographie der Fettleibigkeit;2. Theoretische und praktische Abhandlung über die Jagdfrüh-stücke :