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Festmahl.
trägt der Verfertiger der eben verzehrten Speise ewigenRuhm davon.
Die Getränke, die von Zeit zu Zeit gereicht werden, sinddieser Tafel würdig. Sie werden von zwölf jungen Mäd-chen eingeschenkt, die nur für diesen Tag von einem Comitevon Malern und Bildhauern ausgewählt werden; sie sind ingriechischem Costüme, das so glücklich die Schönheit be-günstigt, ohne die Schamhaftigkeit zu verletzen.
Die Priester der Göttin thuen nicht, als wollten sie ihreheuchlerischen Augen wegwenden, wenn hübsche Hände ihnendie Zaubertränke zweier Welten einschenken; aber währendsie das schönste "Werk der Schöpfung bewundern, ruht dieZurückhaltung der Weisheit auf ihrer Stirn; die Art, wiesie danken und trinken, drückt dieses Doppelgefühl aus.
Man sieht Könige, Fürsten und berühmte Fremdlinge,die ausdrücklich zu diesem Feste aus allen Welttheilen ge-kommen sind, sich um diese geheimnissvolle Tafel bewegen;sie gehen schweigend und beobachten aufmerksam, sie sindgekommen, um sich über die grosse Kunst, wohl zu essen, zubelehren, eine schwierige Kunst, die noch ganzen Völkernunbekannt ist.
Während dieses im Heiligthume vorgeht, belebt eineallgemeine heitere Fröhlichkeit die Gäste, welche um denTisch unter der Kuppel versammelt sind.
Diese Fröhlichkeit rührt hauptsächlich davon her, dasskein Gast neben derjenigen Frau sitzt, der er schon Allesgesagt hat; so wollte es die Göttin.
Zu dieser Ungeheuern Tafel sind durch Wahl berufendie Gelehrten beiderlei Geschlechts, welche die Kunst mitihren Entdeckungen bereichert haben, die Hausherren, welchemit Anmuth die Pflichten der französischen Gastfreundschafterfüllen, die gelehrten Weltbürger, welchen die Gesellschaftnützliche oder angenehme Einführungen verdankt, und diebarmherzigen Brüder, welche die Armen mit den reichenAbfällen ihres Ueberflusses nähren.