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Physiologie des Geschmacks oder Physiologische Anleitung zum Studium der Tafelgenüsse
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Vortheile derselben.

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derlief, konnte nicht länger dauern, und einige Denkerträumten von einer Verbesserung.

Endlich fand sich ein Mann von Kopf, der urtheilte, dasseine thätige Ursache nicht ohne Wirkung bleiben könne;dass, da das nämliche Bedürfniss sich täglich zu denselbenZeiten wiederholte, die Verzehrer in Menge dahin kommenwürden, wo sie wüssten, das ihr Bedürfniss angenehm ge-sättigt werde; dass, wenn man den Flügel von einem Huhnefür den Erstgekommenen abgeschnitten habe, ein Zweitergewiss kommen werde, der sich mit dem Schenkel begnüge;dass das Abschneiden eines ersten Stückes im Dunkel derKüche den übrigen Theil des Bratens nicht entehre; dassman auf eine leichte Vermehrung des Preises nicht achtenwerde, wenn man gut, schnell und reichlich bedient werde;dass man niemals in einem nothwendig beträchtlichen Klein-handel zu Ende kommen werde, wenn die Gäste über denPreis und die Qualität der Schüsseln, die sie verlangten,handeln könnten, und dass endlich die Mannigfaltigkeitder Schüsseln, mit festen Preisen verbunden, allen Vermö-gensverhältnissen genügen könne.

Dieser Mann dachte noch an viele andere Dinge, diesich leicht errathen lassen. Er war der erste Speisewirth,und gründete so ein Geweibe, das jedesmal zur Wohlha-benheit führt, wenn der, welcher es betreibt, redlich, ord-nungsliebend und geschickt ist.

>Vortheile der Speisewirthschaften.

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140. Die Einführung der Speisewirthschaften, die vonFrankreich aus sich über die ganze Welt verbreiteten, istausserordentlich vortheilhaft für alle Bürger und höchstwichtig für die Wissenschaft.

1. Jeder Mensch kann durch sie zu derjenigen Stundespeisen, die ihm behagt, je nach den Umständen, in welchener sich hinsichtlich seiner Geschäfte oder seiner Vergnügun-gen befindet.

Brillat-SaTurin, Physiologie des Geschmacks. \Q

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