Speisewirthe. 271
Man hat das Gabelfrühstück eingeführt, das durch dieSpeisen, die es zusammensetzen, einen besondern Charak-ter hat, besonders fröhlicher Natur ist, und eine vernach-lässigte Toilette erlaubt.
Man hat die Theegesellschaften erfunden, eine ganzausserordentliche Art von Mahlzeiten, weil sie Personen an-geboten werden, die vortrefflich gespeist haben, weder Hun-ger noch Durst zeigen, und also nur die Zerstreuung zumZweck und die Näscherei zur Grundlage haben. Man hatdie politischen Bankette erfunden, die seit dreissig Jahrenjedesmal statt hatten, wenn es sich darum handelte, auf denWillen Vieler einen Einfluss zu üben, Mahlzeiten, die einederbe Speise verlangen, auf die man nicht Acht gibt undwo man das Vergnügen nicht rechnet.
Endlich erschienen die Garköche (Restaurateurs), eineganz neue Einrichtung, über die man noch nicht genugnachgedacht hat, deren Wirkung aber darin besteht, dasajeder Mensch, der drei oder vier Goldstücke hat, unmittel-bar, ohne Fehl, und auf seinen blossen Wunsch hin sich alleGenüsse verschaffen kann, deren der Geschmack nur irgendfähig ist.
Achtundzwanzigste Betrachtung.Von den Speisewirthen.
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138. Ein Speisewirth ist ein Mann, dessen Geschäftdarin besteht, dem Publikum ein stets bereites Mahl zu
zum Arbeiten Tor sieh. Wer um Mittag speist, hat den Nachmit-tag dem Magen geopfert. C. V.
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