Fortschritte.
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zu allen Jahreszeiten die sonst nur auf eine Jahreszeit be-schränkten Gegenstände anzubieten.
Der Gartenbau hat ungeheure Fortschritte gemacht; dieGewächshäuser liefern uns die Früchte der Tropen; ver-schiedene Gemüse sind durch Cultur oder Einführung ge-wonnen worden, wie z. B. jene Art höckeriger Melonen(Cantaloup), die nur gute Früchte hervorbringen und sotäglich ein altes Sprichwort zu Schanden machen*).
Die Weine aller Länder werden gepflegt, eingeführt undin regelmässiger Ordnung gegeben, so der Madeira, der denLaufgraben eröffnet, die französischen Weine, welche dieGänge unter sich theilen und die spanischen und Capweine,welche das Werk krönen.
Die französische Küche hat sich fremder Speisen be-mächtigt, wie Curry und Beefsteak, fremder Gewürze, wieCaviar und Soj>-, fremder Getränke, wie Punsch und Car-dinal.
Der Kaffee ist Volksgetränk geworden, und wird Morgensals Nahrung, nach dem Essen als erheiternder und tonischerTrank genossen; man hat eine grosse Menge von Gefässen,Geräthscbaften und ähnlichen Nebendingen erfunden, diedem Mahle ein festliches Ansehen geben, so dass die Frem-den, welche nach Paris kommen, eine Menge von Gegen-ständen auf den Tischen sehen, deren Namen sie nicht ken-nen, und deren Gebrauch sie nicht zu erfragen wagen.
Aus all diesen Thatsacben kann man den allgemeinenSchluss ziehen, dass im Augenblicke, wo ich diese Zeilenschreibe, alles, was den Festmahlen vorangeht, sie begleitetoder ihnen nachfolgt, mit einer Ordnung, einer Methodeund einem Anstände behandelt wird, die ein den Gästen
*) Man muss fünfzig versuchen, bevor man eine gute findet.
Wie es scheint, kannten die Römer die Melone nicht, die wirheute cultiviren. Was sie melo nnd fispo nannten, waren Gurken,die sie mit sehr gewürzten Saucen anmachten. Apicius, de re co-quinaria.
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