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Eenaissance.
wurde das Getränk populär — aber erst seit wenigen Jah-ren ist man von Versuchen zu Versuchen dahin gelangt,den Weingeist in einer einzigen Operation zu erhalten.
Zu derselben Zeit wurde auch der Taback eingeführt,so dass also der Zucker, der Kaffee, der Branntwein und derTaback, diese für den Handel und den Fiskus so wichtigenGegenstände, kaum zweihundert Jahre alt sind.
I
II
Zeiten Ludwig's XIV. und Ludwig's XV.
134. Unter diesen Verhältnissen begann die Zeit Lud-wig's XIV., und während dieser glänzenden Herrschaft folgtedie Wissenschaft der P'estmahle dem forttreibenden Stosse,der alle anderen Wissenschaften weiter brachte.
Man erinnert sich noch jener Feste, zu welchen ganzEuropa zusammenlief, jener Turniere, wo die Lanzen zumletztenmal glänzten, die das Bajonet jetzt so ausgiebig er-setzt hat, jener ritterlichen Harnische, die nun so schlechtgegen die Brutalität der Kanonen schützen.
Alle diese Feite wurden geendet oder vielmehr gekröntdurch prachtvolle Bankette, denn der Mensch ist so ge-schaffen, dass er nicht glücklich sein kann, wenn sein Ge-schmack nicht belohnt wird, und dieses herrische Bedürf-niss hat selbst die Grammatik unterworfen, so dass wir, umdie Vollkommenheit einer Sache auszudrücken, zu sagenpflegen, sie sei voll Geschmack.
Die Männer, welche die Zubereitungen zu diesen Fest-mahlen leiteten, wurden nothwendig und mit Recht bedeu-tende Männer im Staate, denn sie mussten verschiedeneEigenschaften in sich vereinigen, das Genie der Erfindung,die Wissenschaft der Anordnung, das Urtheil über die Zu-gehörigkeit, den Scharfsinn der Entdeckung, die Festigkeit,den Gehorsam zu erzwingen und die Pünktlichkeit, um nichtwarten zu lassen.
Bei diesen grossen Gelegenheiten wurde namentlich diePracht der Tafelaufsätze entfaltet, eine neue Kunst, welche