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Frühstück.
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ich, um 1801, als er mich so neckte.) „Mit Vergnügen,"crwiederte ich, „Sie sollen sie in ihrer ganzen Glorie haben— ich werde die Fondue selbst machen. Ihr Vorschlagmacht mich glücklich. Also morgen um zehn Uhr — mili-tärisch!" *)
Zur angezeigten Stunde kamen meine beiden Gäste,frisch rasirt, f'risirt und gepudert; zwei kleine Greise, abervollkommen frisch und gesund.
Sie lachten vor Vergnügen, als sie die Tafel gedecktsahen; blendend weisses Tischzeug, drei Gedecke und anjedem Platze zwei Dutzend Austern mit einer goldenenglänzenden Citrone.
An beiden Enden der Tafel stand eine Flasche Sauterne,wohl abgestäubt mit Ausnahme des Stopfens, der mit Sicher-heit anzeigte, dass der Wein schon seit langer Zeit abgezogenworden sei. ,
Ach Gott! Ich habe ganz oder beinahe diese Austern-frühstücke verschwinden sehen, die früher so häufig und sofröhlich waren; wo man die Austern zu Tausenden ver-schlang! Sie sind dahin gegangen mit den Abbe's, dieniemals weniger als ein Gross (12 Dutzend) schlürften, undmit den Kittern, die nie enden konnten. Ich weine ihnennach, aber als Philosoph; wenn die Zeit sogar die Regie-rungen wegstäubt, warum soll sie nicht dasselbe bei einfachenGebräuchen thun?
Nach den Austern, die man sehr frisch fand, kamenNierenschnittchen am Spiesse, eine Gänseleber-Pastete mitTrüffeln und zuletzt die Fondue.
Die zu ihrer Bereitung dienenden Stoffe lagen in einerCasserole, welche mit einem Weingeistbrenner auf den Tischgebracht wurde. Ich arbeitete auf dem Schlachtfelde unddie Vettern verloren keine meiner Bewegungen aus denAugen.
*) Wenn ein Rendezvous in dieser Weise genommen wird, wirdauf den Schlag aufgetragen; wer zu spät kömmt, kriegt nichts.