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Jetztzeit.
bewiesen haben und brauche so öfter ein Recht, wofür mirmeine Leser dankbar sein werden.
Achtzehntes und neunzehntes Jahrhundert.
76. Wir haben mehr oder weniger je nach den Um-ständen diese verschiedenen Glückseligkeitsmittel uns ange-geeignet und noch andere hinzugefügt, welche die neuerenEntdeckungen uns kennen gelehrt haben.
Die Geschliffenheit unserer Sitten durfte die Brechurnender Römer nicht bestehen lassen; aber wir haben sieübertreffen und dasselbe Ziel auf einem vom guten Ge-schmacke gestatteten Wege erreicht.
Man hat so anziehende Speisen erfunden, dass der Appetitstets wieder neu geweckt wird; zugleich sind sie so leicht,dass sie dem Gaumen schmeicheln, ohne den Magen zu be-laden. Seneca hätte gesagt: essbare Wolken (Nubes escu«lentas).
Wir sind im Küchen-Fortschritt so weit gekommen, dassunsere Mahlzeiten unendlich dauern könnten, wenn nicht dienöthigen Geschäfte uns zwängen, den Tisch zu verlassen,oder das Bedürfniss nach Schlaf sich nicht fühlen Hesse; manhätte keinen Anhaltspunkt zur Bestimmung der Zeit, welchezwischen dem ersten Gläschen Madeira und der letztenBowle Punsch verfliessen könnte.
Indessen darf man nicht glauben, dass diese Nebendingedurchaus zum Tafelvergnügen nöthig wären. Man geniesstdieses Vergnügen jedesmal, sobald nur folgende vier Bedin-gungen erfüllt sind: Leidliches Essen, guter Wein, liebens-würdige Gäste, hinreichende Zeit.
So hätte ich manchmal dem frugalen Essen beiwohnenmögen, das Horaz dem eingeladenen Nachbar oder demGaste bestimmte, welchen das schlechte Wetter gezwungenhatte, bei ihm einzukehren: ein gutes Huhn, ein Zicklein(gewiss recht fett) und zum Nachtisch Trauben, Feigen undNüsse. Wenn dazu ein alter Wein, unter Consul Manlius