Anekdote.
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Vergnügungen, denen sie sich entziehen müssen, wie sieihnen Trost gewährt für Leiden, zu denen die Natur sie be-stimmt hat.
Nichts Angenehmeres als eine hübsche Näscherin unterden Waffen; ihre Serviette ist vortheilhaft gefaltet; einsihrer runden Händchen ruht auf dem Tische, das andereführt sauber geschnittene Bissen oder einen Rebhuhnflügelzum Munde, in den man einbeissen lnuss; ihre Augen glän-zen, ihre Lippen sind Korallen, ihre Bewegungen reizend,die Unterhaltung fliessend; das bischen Koketterie, das dieFrauen überall anbringen, fehlt auch hier nicht. SolcheReize sind unwiderstehlich; Cato der Censor selbst Hesse sichhinreissen.
Anekdote.
Eine bittere Erinnerung knüpft sich hier an.
Ich sass eines Tages bequem zu Tische neben der hübschen
Frau M.....d und freute mich innerlich über mein Glücks-
loos, als sie sich plötzlich zu mir drehte, ihr Glas erhob:„Auf Ihre Gesundheit!" Ich fing augenblicklich eine zärt-liche Dankrede an, hatte aber noch nicht geendet, als dieKokette zu ihrem Nachbar zur Linken sagte: „Stossenwir an!" Sie stiessen an und dieser plötzliche Uebergangschien mir eine solche Treulosigkeit, dass ich eine tiefeWunde im Herzen davon trug, welche die Jahre noch nichtgeheilt haben.
Feinschmeckerei der Frauen.
Diese Neigung des schönen Geschlechts ist gewiss demInstinkte gemäss, denn die Feinschmeckerei ist der Schönheitgünstig.
Eine Reihe ernster und genauer Beobachtungen hatbewiesen, dass eine kräftige, zarte und wohlbesorgte Nah-rung die äusseren Zeichen des Alters lange zurückschiebt.