Feinsclimeckerei.
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Vortheile der Feinsclimeckerei.
In Hinsicht auf die Staatswirtlischaft ist die Fein-sclimeckerei das Band, welches die Völker durch den gegen-seitigen Austausch der zum täglichen Verbrauche nöthigenDinge einigt.
Sie lässt die Weine, die Branntweine, den Zucker, dieGewürze, die eingemachten und gesalzenen Speisen, dieVorräthe jeder Art, selbst Eier und Melonen, von einemPole zum andern reisen.
Sie gibt den rnittelmässigen, guten und vortrefflichenDingen einen verhältnissmässigen Preis, mögen nun ihreEigenschaften von der Natur kommen oder von der Kunst.
Sie erhält die Hoffnung und den Wetteifer jener Mengenvon Jägern, Fischern, Gärtnern und Landbauern, die täglichdie üppigsten Vorrathskammern mit den Resultaten ihrerArbeit und ihrer Entdeckungen anfüllen.
Sie erhält jenen industriellen Haufen von Köchen,Pasteten- und Zuckerbäckern, welche wieder ihrerseits eineMenge von Arbeitern zu ihren Geschäften benutzen, undverursacht auf diese Weise zu jeder Zeit und Stunde eineWerth-Circulatiou, deren Bewegung und Umfang auch derGeübteste nicht berechnen kann.
Und diese Industrie, die von der Feinsclimeckerei ab-hängt, ist um so vorteilhafter gestellt, als sie sich einerseitsauf das Vermögen der Reichen, andererseits auf täglich neuerwachende Bedürfnisse stützt.
Bei dem gegenwärtigen Zustande unserer Civilisationkann man sich kein Volk vorstellen, das nur von Brot undGemüse lebte. Wenn es ein solches Volk gäbe, so würde esunzweifelhaft von den fleischessonden H°eren unterjochtwerden, wie die Hindus jedem, der sie angreifen wollte, alsBeute zufielen; oder es würde durch die Küche seiner Nach-barn bekehrt werden, wie seiner Zeit die Böotier, die nachder Schlacht von Leuctra Feinschmecker wurden.