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Anekdote.
gespeist hatte, und spielte dort eine Partie Piquet, ohne sozerstreut zu sein, wie dies bei mir gewöhnlich der Fall ist.
Ich schrieb dies dem Kaffee zu, aber indem ich diesenVortheil anerkannte, war ich nicht ohne Unruhe über dieArt und "Weise, wie ich die Nacht zubringen würde.
Doch legte ich mich zur gewohnten Stunde schlafen, in-dem ich mir einbildete, dass ich zwar nicht ruhig schlafenwürde, aber doch vier oder fünf Stunden schlummern könnte,was mich denn sachte gegen den Morgen hinführen würde.
Ich täuschte mich. Ich lag schon zwei Stunden imBette und war noch vollkommen wach. Ich war in einemZustande lebhafter geistiger Erregung und mein Gehirn kammir wie ein Mühlwerk vor, dessen Räder sich drehten, ohnedass etwas aufgeschüttet gewesen wäre.
Ich fühlte, dass ich diesen Zustand benutzen müsse,wenn das Bedürfniss nach Ruhe sich einstellen solle; ichbeschäftigte mich also damit, eine kleine englische Erzählung,die ich vor Kurzem gelesen hatte, in Yerse zu bringen.
Ich wurde leicht damit fertig und da ich noch gar keinenSchlaf spürte, versuchte ich ein zweites Gedicht, aber diesmalvergebens. Ein Dutzend Yerse hatten meine dichterischeAder gänzlich erschöpft und ich musste aufhören.
Ich verbrachte also die Nacht ohne Schlaf und ohne nureinen Augenblick einzuschlummern. Ich stand auf und ver-brachte den Tag in demselben Zustande, ohne dass Beschäf-tigungen und Mahlzeiten eine Aenderung herbeigeführthätten. Als ich mich wieder zur gewohnten Stunde schlafenlegte, konnte ich nachrechnen, dass ich seit 40 Stunden keinAuge geschlossen hatte.
§. 10. "Von der Ckocolade; ihr Ursprung.
47. Die ersten Entdecker Amerikas wurden durch Durstnach Gold hinübergetrieben; in jener Zeit kannte man nurdie Erze, die man aus den Bergwerken hervorgrub; Acker-bau und Handel waren in ihrer Kindheit und die Staats-wirthschaftslehre noch nicht geboren. Die Spanier fanden