Wildpret.
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bei dem Kramnietsvogel und enthält nach abwärts allekleineren Vögel.
Die zweite beginnt mit dem Wachtelkönig und steigtaufwärts durch die Schnepfe, das Rebhuhn, den Fasan, daswilde Kaninchen und den Hasen. Dies ist das Kleinwild,das Wild der kleineu Jagd, das Feder- und Haarwild.
Die dritte Classe ist bekannter unter dem Namen Edel-wild. Sie begreift das Wildschwein, das Reh und die übri-gen Thiere, welche den Huf spalten.
Das Wildpret bildet den Hochgenuss unserer Tafeln, esist eine gesunde, warme, sehr schmackhafte Nahrung, dieum so leichter verdaut wird, je jünger der Mensch ist.
Aber diese Eigenschaften hängen in vieler Hinsicht vondem Koche ab, der das Wildpret zubereitet, und gehörenihm nicht an und für sich. Man werfe in einen Hafen Salz,Wasser und ein Stück Rindfleisch und man wird Suppe undSuppenfleisch bekommen; man lege statt des Rindfleischesein Stück Wildschwein oder Reh hinein und es wird nichtsRechtes geben. Das Fleisch der Metzgerei ist in dieser Be-ziehung gänzlich im Vortheil.
Aber unter den Augen eines kenntnissreichen Kochesgeht das Wildpret eine Unzahl von Veränderungen undUmwandlungen ein und liefert die meisten Hochgeschmacks-schüsseln, welche die höhere Küche zusammensetzen.
Der Werth des Wildpretes hängt auch grossentheils vonder Natur des Bodens ab, wo es sich nährt. Der Geschmackeines rothen Rebhuhnes von Perigord ist ein anderer, alsderjenige eines rothen Rebhuhnes von der Sologne; einHase, der in den ebenen Umgebungen von Paris geschossenwurde, ist eine ziemlich unbedeutende Schüssel, währendein junger Hase, der auf den sonnigen Abhängen des ValRomey oder des oberen Dauphine geboren wurde, vielleichtder schmackhafteste aller Vierfüssler ist.
Unter den kleinen Vögeln ist ohne Zweifel der vorzüg-lichste der Baumpieper.
Er mästet sich ebenso leicht als das Rothkehlchen oder