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Wildpret.
einigermaassen in Verlegenheit, denn ich fürchtete, nichtalles Wünschbare in Hartford zu finden; ich hatte nämlichdie Absicht, mir selbst durch die vortheilhafteste' Ausstel-lung meines Opfers eine Siegestrophäe zu errichten.
Ich bringe ein schmerzliches Opfer, indem ich die Ein-zelheiten jener tiefen Geistesarbeit unterdrücke, die zumZwecke hatte meine amerikanischen Gäste auf ausgezeich-nete Art zu bewirthen. Ich brauche nur zu sagen, dass dieRebhühner in Papier (cn papillotte) gebraten und die grauenEichhörnchen mit Madeira gekocht (courtboiiillones) wurden.
Unser einziger Braten, der Truthahn, war reizend an-zusehen, lieblich zu riechen und köstlich zu schmecken. Auchhörte man, bis zur Verzehrung des letzten Theilchens rundum die Tafel nur Ausrufe, wie: „Vortrefflich!" „Ausneh-mend gut!" „Ach, lieber Herr, welch trefflicher Bissen!"*).
§. 5. Vom Wildpret.
39. Man versteht unter Wildpret alle im Zustande dernatürlichen Freiheit, im Wald und Feld lebenden Thiere,die gut zu essen sind.
Wir sagen gut zu essen, denn einige dieser Thiere wirdman gewiss nicht als Wildpret bezeichnen wollen; dahin ge-hören: die Füchse, Dachse, Haben, Elstern, Eulen und an-dere, diese sind Raubthiere.
Wir theilen das Wildpret in drei Classen: die erste beginnt
*) Das Fleisch des wilden Truthahnes ist weit dunkler undschmackhafter als das des gezähmten.
Ich habe mit Vergnügen erfahren, dass mein achtungswertherCollege, Herr Kose, welche in Carolina erlegt hat und dass er sievortrefflich und namentlich weit vorzüglicher fand, als die in Eu-ropa aufgezogenen. Auch räth er den Truthahnzüchtern, ihremGeflügel so viel Freiheit wie möglich zu gönnen, sie aufs Feld,ja sogar in den Wald zu führen, um auf diese Weise ihren Ge-schmack zu erhöhen und sie möglichst der wilden Stammart zunähern. (Annales d'Agriculture, 28. Fevr. 1821.)