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Truthahn.
Gange? — Ein Truthahn mit Trüffeln! . . . Und meinegeheimen Denkschriften enthalten die Notiz, dass mehr alseinmal sein kräftiger Saft die ernstesten Diplomatenge-sichter aufheiterte *).
Oekonomischer Einfluss des Truthahnes.
37. Die Einführung des Truthahnes hat das Staatsver-mögen wesentlich bereichert und einen bedeutenden Handelerzeugt.
Die Pächter zahlen ihren Pacht leichter , seit sie Trut-hähne aufziehen; die jungen Mädchen verdienen sich dadurchhäufig eine schöne Mitgift und die Städter, die das trefflicheFleisch gemessen wollen, müssen dagegen ihre Thaler auf-zählen.
Die Truthähne haben einen besonderen Anspruch aufdie Beachtung der Finanzwissenschaft.
Ich glaube annehmen zu dürfen, dass in Paris vomersten November bis letzten Februar täglich 300 Truthähneverspeist werden, also 36000 im Ganzen. (Jetzt gewiss dasZehnfache! C. V.)
Der Mittelpreis eines jeden solcher Truthähne ist 20Franken, also 720,000 Franken, ein ganz hübscher Umschlag.Dazu kommt nun noch eine gleiche Summe für anderesGeflügel, Fasanen, Hühner und Rebhühner mit Trüffeln —alles Dinge, die man täglich in den Schaufenstern der Speise-händler zur Pein derjenigen Spaziergänger ausgestellt sieht,
*) Was in Frankreich von dem Truthahn gilt, kann in Deutsch-land von der Gans gesagt werden, die von den romanischen Völ-kern durchaus nicht gesehätzt wird. Uebrigens sind in der Thatdie Franzosen den Deutschen in der Zucht der Hühnervögel weitvoraus, und wer an französisches Geflügel aus der Bresse gewöhntist, kann die mageren Zwerge, die man in Deutschland auf dieTafel bringt, nur mit tiefem Mitleid ansehen. C. V.