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Fastenspeisen.
Unterschied der Fastenspeisen.
Mit Ausnahme des Fleischsaftes, der sich, wie wir schonbemerkten, aus Osmazom und Extractivstoff zusammen-setzt, findet man in den Fischen die meisten Substanzen,die auch in den Landthieren vorkommen, wie Faserstoff,Leim und Eiweissstoff, so dass man nicht ohne Grund be-haupten kann, dass die Fastenspeisen von den Fleisch-speisen sich nur durch den Fleischsaft unterscheiden.
Aber die Fastenspeisen besitzen noch eine andere Eigen-thümlichkeit, indem der Fisch eine grosse Menge von Phos-phor und "Wasserstoff enthält, die äusserst verbrennlichsind; daraus folgt, dass die Ichthyophagie eine sehr er-hitzende Diät bildet, was andererseits die Lobeserhebungenrechtfertigt, die man einigen Mönchsorden ertheilte, derenDiät gerade demjenigen Gelübde schnurstracks entgegen^lief, das ohnedem für das hinfälligste gilt*).
2. eigentliche Fette in fester oder flüssiger Gestalt;
3. eiweissartige Stoffe, worunter Kleber, Erbsenstoff, Schleim-stoff, gehören.
Die letzteren stehen in ihrer Zusammensetzung den thierischcnNährstoffen, wie Eiweiss, Faserstoff u. s. w., näher und könnendieselben ersetzen, während im Gegentheile die Fette und Fett-bildner ihres Mangels an Stickstoff wegen die eiweissartigen Stoffeder Pflanzen- und Thiernahrung nicht zu ersetzen vermögen.
C. V.
*) Die neueren Untersuchungen haben diese Behauptungennicht gerechtfertigt. Das Fleisch der Fische enthält im Gegen-theile weniger Phosphor als dasjenige der Vögel und Säugethiere.dagegen mehr Wasser und lösliches, bei geringer Wärme gerinnen-des Eiweiss; auch mehr Fett und Aschenbestandtheile — dagegenweniger feste eiweissartige Körper. Einer freilich nicht ganz ge-nauen Berechnung zu Folge enthalten 145 Theile Karpfenfleischnur so viel ernährenden eiweisshaltigen Stoff als 100 Theile Ochsenfleisch. C. V.
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