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Stärke. Zucker.
Das Stärkemehl nährt vortrefflich und um so besser, jereiner es von fremden Beimischungen ist.
Man versteht unter Stärke das Mehl oder den Staub,welche man aus den Getreidekörnern, den Schotenpflanzenund den meisten Wurzeln erhalten kann, unter welchen dieKartoffel obenan steht.
Das Stärkemehl ist die Grundlage des Brotes, des Back-werkes und der verschiedenartigen Breie; es spielt demnacheine grosse Bolle in der Ernährung fast aller Völker.
Man hat beobachtet, dass diese Nahrung die Faserund selbst den Muth verweichlicht. Als Beweis führt mandie Indier an, die fast ausschliesslich von Keis leben undsich jedem Eroberer unterwerfen.
Fast alle Hausthiere fressen begierig das Stärkemehlund werden dadurch besonders kräftig, weil es doch einestofflichere Nahrung ist, als die grünen oder dürren Pflan-zen , womit man sie gewöhnlich füttert.
Der Zucker ist sowohl als Nahrungsmittel wie als Arz-neimittel sehr bedeutend.
Früher kannte man diesen Stoff nur in Indien und in 'den Colonien; seit dem Beginne unsers Jahrhunderts wirder auch bei uns gewonnen. Man hat ihn in den Trauben,den weissen Rüben, den Kastanien, und ganz besonders inden Bunkelrüben gefunden, so dass Europa sich in dieserBeziehung ganz genügen und Amerikas oder Indiens ent-echlagen könnte. Die Wissenschaft hat damit der Gesell-schaft einen ausgezeichneten Dienst geleistet und ein Bei-spiel aufgestellt, das in der Folge die grössten Resultatehaben kann.
Man sehe später den Artikel: Zucker.
Sowohl im festen Zustande als auch in den Pflanzen,wo die Natur ihn erzeugt, ist der Zucker ausserordentlichnahrhaft; die Thiere-fressen ihn sehr gern und die Eng-länder, die ihren Luxuspferden viel Zucker geben, wollenbemerkt haben, dass sie die verschiedenen Proben, denenman sie unterwirft, dann weit leichter bestehen.