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Gespräch.
Der Verfasser: Wirklich?
Der Freund: Die Gelehrten werden es lesen, um das-jenige, was Sie nur angedeutet haben, zu errathen und ken-nen zu lernen.
Der Verfasser: Das wäre wohl möglich.
Der Freund: Die Frauen werden es lesen, weil sie wohlgehen werden, dass.....
Der Verfasser: Lieber Freund! Ich bin alt, ich bin in"Weisheit versunken: miserere mei! (Erbarme Dich meiner!)
Der Freund: Die Feinschmecker werden es lesen, weilSie ihnen endlich gerecht werden und ihnen den gebühren-den Eang in der Gesellschaft anweisen.
Der Verfasser: Diesmal hast Du Recht, es ist unbe-greiflich, wie sie so lange verkannt werden konnten, dielieben Jungen! Ich habe für sie das Herz eines Vaters; —sie sind so liebenswürdig, ihre Augen glänzen so hell!
Der Freund: Haben Sie nicht oft gesagt, dass Ihr Werkin unseren Bücherschränken fehlt?
Der Verfasser: Ich hab's gesagt und es ist wahr; ich•will mich hängen lassen, weDn's nicht wahr ist.
Der Freund: Sie sind also vollständig überzeugt. Gleichkommen Sie mit mir zum ....
Der Verfasser: Behüte. Das Schriftstellerhandwerk hatseine Rosen, aber auch seine Dornen! Diese letzteren über-lasse ich meinen Erben!
Der Freund: Aber Sie enterben Ihre Freunde, IhreBekannten, Ihre Zeitgenossen. Werden Sie dazu den Muthhaben?
Der Verfasser: Meine Erben! meine Erben! Ich habegehört, dass die seligen Geister sich durch die Lobpreisungender Lebenden geschmeichelt fühlen. Ich will mir also dieseSeligkeit für das Jenseits versparen.
Der Freund: Sind Sie. aber auch sicher, dass die Lob-preisungen jenseits Ihnen zukommen werden? Sind Sieder genauen Pflichterfüllung Ihrer Erben versichert?
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