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I
XVI Aphorismen.
11. Die Ordnung der Speisen geht vom Schweren zumLeichten.
12. Die Ordnung der Getränke geht vom Leichten zumSchweren.
13. Ketzerei ist es, zu behaupten, man dürfe den Weinnicht ändern. Die Zunge sättigt sich und nach dem drittenGlase ist der Geschmack für den besten Wein abgestumpft.
14. Ein Dessert ohne Käse ist ein Mädchen ohne Augen.
15. Der Koch kann gebildet werden; der Bratkünstlerwird geboren.
16. Pünktlichkeit ist die unerläßlichste Eigenschaft einesKochs; auch den Gästen soll sie heilig sein.
17. Einen ausbleibenden Gast lange erwarten, heisstdie schon anwesenden Gäste beleidigen.
18. Wer seine Freunde empfängt, ohne selbst für das.ihnen bereitete Mahl Sorge zutragen, verdient nicht, Freundezu haben.
19. Die Hausfrau soll sich stets versichern, dass derKaffee vortrefflich, und der Hausherr, dass die Weine vonbester Qualität seien.
20. Jemanden einladen, heisst für sein Glück sorgenwollen, so lange er unter unserm Dache weilt.