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Physiologie des Geschmacks oder Physiologische Anleitung zum Studium der Tafelgenüsse
Entstehung
Seite
XIV
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XIV Biographische Notiz.

ihm die Obren sägte, seine weiten Hosen und der altvate-risch geschnittene Rock gaben ihm ein bäuerisches Ansehen,hinter welchem, mit Ausnahme der vertrauten Freunde, Nie-mand den feinen Geist gesucht hätte, der ihn auszeichnete.Der grossen Menge war er unbekannt. Er erschien fastnur in den Salons des Präsidenten de Seze und seiner schö-nen Cousine, Madame Recamier, bei welcher sich freilichAlles versammelte, was Paris Ausgezeichnetes an Einheimi-schen und Fremden aufzuweisen hatte. Einige juristischeAbhandlungen, über das Duell und über die Gericlitsverwal-tung waren nur den Fachgenossen bekannt geworden, seinHauptwerk: „die Physiologie des Geschmackes", er-schien erst kurz vor seinem Tode unter dem Schleier derAnonymität, und als dieser zerrissen war, hatte ein ärgerli-cher Unfall den Verfasser den Lebenden entrückt.

Sein Werk, das viele Auflagen in Frankreich erlebt hat,gilt dort allgemein als classisch nach Form und Inhalt.

C. V.