?7
die Luft und Sonne die besten Kräfte hinweg-. nehmen.
. Eben eine solche Verwahrung, wie ich jeyobeschrieben, habe ich mir, als ich noch selbstenHopfen dauere, verfertigen lassen, ja so gar habeich die Thür mit Papier verkleiden, durch denobern Boden ein Loch von zwey Schuh ins Ge-vierte in die Hopfenkammer machen, und denHopfen von oben herein schütten lassen.
In diese Kammer habe ich einige Jahre nach-einander den eingeerndten Hopfen bringen lassen,und wenn der Hügel bey dem Einschütten in derKammer zn hoch würde, daß er an das Loch rei-chere, ließ ich solchen mit einer Keile an einerStangen niederdrucken, bis die Kammer derbvoll geworden ist.
So gar habe ich den Deckel oder Spund, wel-cher ausdaS in dieKammer gehende Loch gemachetworden, nach dem Hineinschütten alle Jahr mitLeimen wieder verkleiben lassen.
Gewiß, wenn man sich einer solchen Vorsichtbedienet, so kan der Hopfen etliche Jahre längererhalten werden, daß man ohne Schaden daraufwarten kan, bis der Preiß desselben gestiegen ist.
Wenn man hernach eine solche Kammer oftnen wil, so muß die Thür derselben ausgehobenwerden.
Eine Hopsenkammer muß auch so beschaffenseyn, daß weder die Ratten noch kleinen Mäusedarzu kommen können; denn ob sie gleich dieHopfcntöpfe und deren Blätter nicht fressen, son-C z dem