sie müssen, so viel möglich, beydem?lbladenvomWagen einzeln geleget werden, sonsten erwärmetsich der Hopfen bey gutem Wetter aufeinander,und wird dadurch unscheinbar gemachet.
Es ist auch nöthig so viel Taglöhner anzu-nehmen , als »im einen grofen Trog sitzen können,welche die Hopfenköpfe von denBramen abpflückenund darein fallen lassen.
Hiebey muß ein Haußmiitter, oder wer son-sten darüber bestellet wird, darauf Ächt haben,daß die Abpflücker die Kopfe von den Bramenftin reine ablesen jw'issen; denn sie sind unter-weilen hierbey nachlassig, und wenn einige Blat-ter mit in den Trog und unter die Kopfe fallen,muß man die Leute anhalten, solche alsobaldheraus zu lesen.
' Bei) dieser Arbeit muß ich auch des Hopfen-meisters seiner Verrichtung gedenken. Dieserlöset zu Hause bey dem Abpflücken nach und nachdie Binde! auf, und schneidet eine /ede Brame,woran sich Hopfen befindet, in zwey, drey undmehr Theile, und reichet solche den Taglöhnern i».
Ich habe gesehen, daß einige Haußwirtheauf den Landgütern, wo Schaafe gehalten wur-den, die Bramen samt ihren Blättern auf dieBöden, oder in die Ställe auf die Stangen ge-keget, solche getrocknet, und dem Schaasviehetur Winterzeit im Hofe vorgeworfen haben, welcheauch nicht das geringste Blättlein daran liessen.
Die dürren Ranken wurden hernach zufamentebunden, und zum Einheiten gebrauchet. Bey
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