§. XXIII.
Wie die Bramen und derHopfensol abgesclnntten werdend .
en man also mit derErnde denAnsang machet,so schneidet man die Nanten anderthalbSchul) hoch über der Erde an den Stangen ab,ziehet solche samt den Hopfen aus der Erde heraus,lind drehet die Bramen mit der Hand an den Stan-gen ein wenig herum, so gehen sie. benebsi dendaran befindlichen Hopfen ganz willig herunter.
Mehrentheils,und sonderlich bey dürrem Wet-ter find die Stangen schwer mit den Handel, her-aus zubringen. Wenn sie nun nicht willig aus derErde herausgehen wollen, so kan man solche miteinem Hebbaume vermittelst eiuer kleinen Ketteoder Stricke, welcher so wohl um die Hopfen-stangen als um den Hebbaum angeschlungen,und einen Schuh hoch von der Erden vesie ge-macht wird, mit leichter Mühe heraus heben«
Man bindet hernach den von den Scangenabgedreheten Hopfen mit Bramen aus Bindet,daß man ihn mit leichter Mühe auf den Wagenwerfen, und auf-und abladen kan.
Wenn es aber einen Tag vorher geregnet hat,und die Hopfenköpfe und Blatter noch naß sind,darf durchaus der Hopfen nicht eher nach Hausegeschahet werde»,, bis die Luft und Sonne solchenwiederum abgetrocknet hat.
§. XXIV.