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Allerbeste Art den Hopfen anzulegen und zu bauen : nebst der Anweisung, wie der inländische zu verwahren und zu behandelen, daß er an Güte und Lieblichkeit dem Braunschweiger gleich komme
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daß ein Braumeister seine Crnditat, er mag esauch anfangen, wie er will, durch das Kochennicht hinweg bringen kan.

Wird aber die Ernde zu langsam vorgenom-men, und weiter als sichs gebühret, verschoben, soverlieren die Köpfe ihr Mehl, und die Samen,körner, welche sich zwischen den Schuppen-Blät-terlein befinden, fallen heraus.

Und eben diese zwey Stücke, als das Mehlund die Samenkörner, müssen dem Biere diebesten Kräfte mittheilen; wenn diese sich nichtmehr in den Köpfen befinden, so muß gewiß derBrauer einen ziemlichen Theil mehr Hopfen neh«men als ordentlich gewöhnlich, fvnsten wird dasVier nimmermehr so gut und kräftig werden.

Das beste Merkmahl, ob der Hopfen tei-tig, ist dieses, wenn die Hopfenköpfe gelbizwerden.

Doch am sichersten ist die Zeitigung zu be-merken, wenn man einen Kopf abreisset, unddessen Blatterlein oder Schupm aufhebet, undbeobachtet, ob vieler gelber Staub zwischen sol-chen sich befindet, und bey dem Angreifen anden Fingern hangen bleibet, ist dieses, so mußman die Ernde gewiß vornehmen.

Haben aber die Hopfenköpfe ihre Blätteraufgeschlossen, und sich von einander gegeben,so ist die Ernde zu langsam, und die Samenkör-ner fallen bey dem Abschneiden heraus.

§. XXlll.