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Bey dem Aufräumen soll wohl billig der Eigen--thumsherr Acht haben, damit der Hopfenarbeiterkeine Keime verkaufen kan, und wenn man auchdiese ihnen als ein zufälliges Stück des Lohnesgerne überlassen wolte, so mißbrailchen sie dieseGütigkeit, nehmen ihre Weiber und Kinder mit,nnd brechen alle Keime so wohl von den guten alsschlimmen Ranken ohne Ueberlegung ab, welchesden Hopfenfechjern sehr schädlich ist, und diesel-ben jn ihrem Wachsthum sehr hindert.
5. XVI.
Die zweyte Arbeitest die Bey-steckunq der Stangen.
c^ach verrichteten» Aufräumen Und Reinigungder Fechser werden bey jeden Stock zn bey-' dei» Seiten, so viel als es möglich ist, in einergleichen Linie, wem, zuvor mir einem Pfahleifendie Locher dazu tief gemacher worden, zwey starkeStangen vestegestecket, damit sie der Wind, son-derlich wenn vieleKöpse oder Hopfenhäupter daranwachsen, nicht über eitlen Haufen werfen kan.
Hierbey fält die Frage vor, ob die gleichen oderKummen Stangen am beste»» sind ? Ich antworte:Beydr haben ihren Nutzen, den die gleichen Stan-gen, wem» sie Von Kiefern Kienbäumen Holzesmd, halte ich Vor besser, weil sie nicht allein einschöneres Ansehen in den Bergen geben, sonderna»ich oben allenthalben auseinander können gestelletwerden, daß die Sonne darzwischen scheinen, undden Hopfen desto reifer machen kgl?. Him