Da nun ohne dem der Saft voll dem festen«Mwinden und anklammern der Rancken in denAelken und Reisern nichtgehörig umlaufen kan,so muß folglich der Zaun endlich dürre weri-enund verderben.
Dieses habe ich auch an den Bäumen ange-merket , indem sie ebenfalls durch das Umschlingendes Hopfen« an ihrem Wachöthume sehr verhin-dert werden.
Wenn man nemlich die Stöcke zwey bis dreyJahr daran in die Höhe laufen laßt, so verderbendie Bäume, und die Zelcken werden dürre.
Solchem Uebel kan man auf nachfolgende Artsteuren: so bald im Früh-Jahre die Schosse ei-nen Schuh hoch in die Höhe gewachsen, so zerretoder reißt man solche mit der Hand ab, solten aberdie Rancken allbereit feste und hart seyn, so mußman sie ebenfalls in die Höhe ziehen und abreissen.
Gehen von ihren Wurzeln, weil sie nicht tiefin der Erden stehen, einige mit herauß, so reistetMai? solche mit der Hand vollends ab, und wenn siezu feste stehen, daß man ihnen ausdiese Art nichtsanhaben kan, so müssen solche mit einen. Messerfein tief abgeschnitten oder heraus gehackt wer-den.
Dieses Ausjäten ist gewiß sehr nöthig wennman die Zäune erhalten wil, und geschiehet ambesten, wenn es einen Tag vorher starck geregnethat, in welcher Zeit die Wurtzeln und Rancken de-s!o williger aus her Erde gehen»
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