tringer, und bey dem Bierbrauen von eben derGüte befunden wird wiejener. Unsere gemeinenLeute nennen ihn von dem Orte wo er wächset^ Kckutt-Hopfen.
Dieser Hopfen kommt durch nichts anders indie Hecken und Mine, als von den ausgefallenen,und vom Winde umher geführten Samenkör-nern; denn wenn die Hopfen-Höpfe zu lange ste-hen und überreif werden, daß sie allbereit Mehlbekommen haben, fo falle: de Same, welcher sichzwischen den übereinander liegenden schuppichtenBlatterchen befindet, heraus, und wird durch diestarcken Winde zwischen die ,.>auiie und andereHe-cken geführet. Da nun die Hörner alda in Si-cherheit liegen, und von den Winden nicht weiterkönnen fortgetrieben werden, so gehen sie hernachdafelbsten bei? guter Witterung auf, und wachsenendlich i»l ordentlichen Hopfen Stöcken
Cö ist aber dieser nach und nach einschleichen-de Hopfen den lebendigen . aunen ein rechter Gift,sonderlich, wenn seine Stöcke und Rancken großwerden, und viele hervorwacksende Sprossen be-kommen. Diese treiben zwischen und neben demKaunein die Höhe, so hoch als derselbe ist, undwenn sie nicht mehr um die ^elcken und Rei-ser anklammern und umwinden können, so legensie sich auf die Seite, und suchen hin und wiedereine Stütze woran sie sich hal en tonnen.
Im Junittö legen sie sich endlich gar über denZaun und bedecken solchen völlig, daß er hernachteine 4utt und Sonne hat.
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