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kurz vor Michael reif wird, aber von gleicher Gü-te ist, wie jener.
Dieser Unterscheid entstehet meines Trachtensdaher, weil der Hopfen welcher im Garten od?rgutem Lande wachser, eherausschlaget und dicke-re Rancken treibet, folglich auch eher zur Rei-fung gelanget. Hingegen derjenige, welchem aufgeringen hungrigen Grunde und Boden hervorwächset, auch nicht fo in der Wärme und Schulzevor den kalten Winden stehet, muß nothwendigkleinere Rancken und Köpfe bringen , und ausdieser Ursache auch langsamer zu reifen beginne».
Wenn der Hopfen verblühet und in seineKö-pfe wächset, wird man den Geruch nicht eher ge-wahr als ju Anfange oder im Mittel des Augnst-monatö.
§. HI.
Von den Hopsen welcher in denZäunen wächset.
H>en Hopsen, welcher hin und wieder an denlebendigen Zäunen, Hecken oder andern Ge-strauchen aufwachset, nennen die mehresten inihren Haushaltungs-Büchern, als der Herr vonRohr, Böckler, Thieme, von Hoch-berg und Florinus wilden Hopfen.
Es ist aber leicht zu ei achten, büß ihm dieserBeynahme keineswegen aus der Ursache gegebenwerden könne, weil er von den ordentlichen gutenHopfen unterschieden, und unbrauchbar wäre in-dem er in manchen Iahren die schönsten Köpfe
bringet,