5. l.
Der Hopfen-Bau wird ange-priesen.
nutzbaren Gebrauch der Aecker und Gär»
tcn gehöret auser Streit auch der Hopfen«Bau, und solte billig kein Hauswirth seyn, dersich nicht, wenn es anders seine Umstände leiden/um denselben bekümmerte.
Der unentbehrliche Gebrauch des Hopfensi>« dem Bierbraum, und das starcke Gewerbe,welches mit demselben getrieben wird, ist jeder-man bekam, und man kan leicht erachten, daßein Hauswirlh durch Erbauung dieses Gewächses,nicht nur viele Ausgaben in seiner Haushaltungersparen, sondern sich auch durch den Verkaufdesselben einen ungemeinen Nutzen schas"... könne.
Es ist dahero meinem Zwecke gemäß, daß ichdenen Liebhaberen des Feld--und Garten-Baues auch zu dem Hopfen-Baue eineAnweisung gebe.
Ich werde mich dabey, wie in den VorigenTheilen, der Kür»e befleisigen, um denen Haus-wirthen , welche meistens weder Gedult nochZeit haben viel i» lesen, mit einer weitläustigenAbhandlung nicht beschwerlich zu werden.
Wobey ich noch errinnere, daß ich mich inBeschreibung des Hopfen-Baues lediglich nachderjenigen Art richten werde, welche bey uns ge-wöhnlich, und welche mir aus eigener Erfahrunzbekam ist.
A , Weil '