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Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
Entstehung
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525.) Vorher muß man einen Beutel vongrober, doch vester Leinwand unten ganz spitz,oben aber so weit gemacht haben, daß man miteinem Topf, oder einem Schöpflöffel, daran einStiel zum Handgrif ist, das geschöpfte Hönig daringiessen könne. Diesen Beutel leget man auf ein-wohlgewaschene Käsebanke, oder ein anderesreines und etwas holes Brett, oder man hangetden vollen Beutel an einen Strick, und lässetdas Hönig durch, und in einen reinen Kessellauffen. Was nicht von sich selbst wil durchge-hen, das muß mit ein= oder zweien reinen undrunden Hölzeren von oben nieder, und also her-aus gedrücket werden.6.) Was übrig im Beutel bleibet, das thutman in ein Gefässe, worin rein Wasser ist. Die-ses wird hernach, wan das Wachs soll ausge-macht werden, in einen Kessel über das Feuergehangen und gebrauchet, wie hernach folget.7.) Kein Mehl und kein Brod muß in demGefässe seyn, darin das Hönig gethan wird, auchnicht dabei ligen, sonst kommen die Ameisen da-bei, fressen solches, und tragen es weg, wan eshart und zuckerig wird. Man pfleget das Hönig-gefässe in einen Umkreiß von Asche zu setzen, dieAmeisen davon abzuhalten, dan über trockene Aschegehen sie nicht leichtlich. Solte aber dieses nichthelffen wollen, so müssen die Geschirre an Strickenalso gehangen werden, daß sie nicht darzu gelan-gen können. Und so dieses auch noch nicht woltehelffen, weil die Ameisen mit ihren Füssen so wohlober-