*51oder Stock geschnitten, so nimt es von der Farbeund dem Schmierwerk, so die Bienen von ihrenBeinen im Ueberlauffen daran lassen, etwas ansich, wird roth oder braun, und ist nicht so gutals das gelbe Hönig.3.) Sollen die todten Bienen und alles mül-michte Unsaubere, so viel möglich, aus demHönigkessel gelesen, und in ein sonderlich Gefäßgethan werden, darauf man hernach Wassergiesset, welches zur Speisung des Gesindes oderder Bienen gebrauchet wird, dan die Bienen ha-ben etwas unreines (wie alle Thiere) im Leibe.Wan sie nun mit dem Hönig zerdrücket werden,so komt solcher Koth ins Hönig, und wird da-durch so viel ungesunder.4.) Wan es also gesaubert, wird der Kesselüber ein gelindes Feuer gehangen, daß das Hö-nig, sonderlich der zuckerige und harte, zergehe.Je weniger Feuer es leidet, je weisser oder gel-ber wird es; je mehr Hitze es aber muß ausste-stehen, je röther, bräuner, ja schwärzer wirdseine Farbe. Wie es nun einer will gefärbet ha-ben, darnach kan er die Feuerung anstellen.Insgemein soll das Hönig über laulich warm seyn,das ist so warm, daß es an den Finger kizele,wan man ihn darein hält. Es hilft auch viel zuder Farbe des Hönigs, wan die braune Taffelenallein, und die weissen auch allein in einen Kes-sel gethan, und ausgemachet werden. Danvon den weissen Taffelen wird weis Hönig, undvon den braunen braun.(5. Vor-D 2
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Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
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